Worte zum Weiterdenken - Impulse für morgen

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befreit ablegen
vollkommen sein zu wollen
kann ich endlich
ausatmen

beglückt abgeben
belastendes und sorgen
will ich heute
durchatmen

erfreut annehmen
begabt zu sein und fähig
werd ich künftig
einatmen

erstaunt aufnehmen
erfahrungen für morgen
darf ich stets neu
aufatmen



Oh Gottt
wenn wir zusammenkommen
möchte ich lernen … - und
zuhören und nicht voreilig antworten

anerkennen, was gut und nützlich ist
nicht mehr sagen, als ich denken kann
zustimmen, nicht nur wiederholen
schweigen, wenn ich mich nicht auskenne

reden, wo andere feige schweigen
protestieren, wenn jemand übergangen wird
beistehen, wo beschämt wird
ermutigen, wenn jemand verschlossen ist

Oh Gottt
wenn wir zusammenkommen
möchte ich lernen …
möchte ich lernen.


Kritik ist zu allererst
das Vorrecht, jemandem zu sagen,
warum mir gefällt,
wie er ist und –
dass er tut,
was er tut.

Kritik ist dann außerdem
das Anrecht, jemandem zu sagen,
warum nicht gefällt,
wie er ist und –
dass er tut,
was er tut.

Kritik zeigt auf jeden Fall
die Passion, jemanden zu fördern,
damit gut gelingt,
was er will und –
was er tut.
Sie macht Mut!



einander sehen und annehmen
einander hören und ernstnehmen
einander kennen und wahrnemen

gemeinsam erspürt

einender mögen und umgeben
einander lieben und vergebenn
einander fühlen und hingeben

gemeinsam berührt

NUR BERÜHRTE
BERÜHREN

NUR BEWEGTE
BEWEGEN

NUR INSPIRIERTE
INSPIRIEREN


ich brauche es:
das Wort, das ich mir selbst
nicht sagen kann

ich brauche sie:
die Kraft, die ich aus mir
nicht schöpfen kann

ich brauche ihn:
den Trost, den ich mir selbst
nicht geben kann



ich lebe gern

ich lebe gern
und freu mich an den Farben dieser Welt
ich singe gern
und höre die Musik, die mir gefällt

ich schau die bunten Blumen an
die Vielfalt der Naturr
ich mag die munteren Töne, mal in Moll
doch mehr in Dur

ich sehe gern
die Wasserspiele und den Luftballon
ich staune gern
die Wolken an und ihre irre Form


ich blick den Vögeln hinterher 
den Segelfliegern auch
und tanze auf der Straße rum
fall schon mal auf den Bauch

ich glaube gern
vertraue dem, der mich niemals vergisst
ich bete gern
und red´mit dem, der mich nicht ständig misst

ich bin verrückt in eine Welt
die weiter als mein Herz
und sehne mich nach einer Zeit
die ohne jeden Schmerz



nach himmelsart

So ganz nach HimmelsArt
hast du die Welt gemacht
und mitten drin mein kleines Leben hier
einmalig - wie nur du es kannst
begabt mit deiner Fantasie

So ganz nach HimmelsArt
hast du mich selbst befreit
aus aller fremd und selbst gestrickten Last
erstaunlich - wie du neu beginnst
und knüpfst für mich ein Freundschaftsband



So ganz nach HimmelsArt
hast du nich angesteckt
mit deiner Hoffnung und mit frischem Mut
begeistert - und mit einer Kraft
die Neues schafft, entlastet, trägt

So ganz nach HimmelsArt
lässt du mich nicht allein
und bist bei mir an jedem neuen Tag
verlässlich - und mit einer Lust
mir wohlzutun





Wer hofft, lebt heute schon von morgen
glaubt nicht nur, was er sieht und fasst,

wer hofft, kennt mehr als seine Sorgen
und hält nicht fest an seiner Last

Wer hofft, hat jetzt schon überwunden
das Leben, nur für hier und jetzt
wer hofft, denkt nicht nur ichgebunden
und weiß: Erfolg wird überschätzt

Wer hofft, sieht einfach mehr - und weiter,
erwartet viel und immer neu,
wer hofft, fühlt sich oft leicht und heiter
und wagt zu träumen ohne Scheu

Über Brücken gehen
zueinanser finden
neu einander sehen
und zu überwinden

Alte Barrieren
endlich übersteigen
auch die Karrieren
um sich hinzuneigen

Mit den anderen Leben
Gräben überschreiten
neuem Weg zustreben
in ganz neue Weiten

Über Brücken gehen
sich einander schenken
zu einander stehen
füreinander denken

Über brücken gehen